Other

Queerramics

Warme Stellen (AT)
In Zusammenarbeit mit Julia Tielke
Hamburg, 2022
Der dreißigminütige Film Warme Stellen erforscht Beziehungen: Körper und Raum, Innen und Außen, Ich und Du. Eine Frau in einem Zimmer, sie arbeitet an einem Text. Sie ist alleine. Sie hat eine Trennung erlebt. Sie ist Mutter. Sie arbeitet weiter. Worte und Bilder befragen sich gegenseitig und verbinden sich zu einer neuen Erzählung.
In Zusammenarbeit mit Julia Tielke
Keramik und Blumen
für Where People Meet People
von Hayato Mizutani
Planten un Blomen, Hamburg, 2021
Keramik/Blumen
„Ein großer Tisch mit einem Durchmesser von 15 Metern. Ein Tisch an dem Menschen andere Menschen treffen können. Ich träume von einem gemeinsamen Zusammentreffen ohne Verpflichtungen, jedoch mit der Möglichkeit von Begegnungen.“
Astrology

Pizza Orlando
Roman
Ecco, Januar 2026
»Ich schreibe weinend ins digitale Nichts, aber es ist alles real hier bei mir. Ich wäre gerne deine Partnerin und nicht dein Sidekick.«
Clara und Nina kennen sich seit Jugendtagen, lange bevor diese Geschichte beginnt. Als sie nach vielen Jahren als erwachsene Frauen wieder aufeinandertreffen, leidet Nina bereits an den ersten Symptomen einer unheilbaren Erkrankung, der Huntington-Krankheit. Die beiden verlieben sich und stürzen sich in eine rasende Liebesbeziehung. Trotz der Distanz zwischen ihren Leben in Berlin und Hamburg entsteht eine intensive Nähe. In ihren Chatnachrichten bricht sich Begehren und Verletzlichkeit Bahn, Alltägliches steht neben Existenziellem. Während Nina trotz ihrer begrenzten Lebenszeit um eine Zukunftsperspektive mit Clara ringt, kämpft diese als alleinerziehende Mutter um Selbstbestimmung in einem Alltag aus Kinderpflege, Studium und Lohnarbeit. Wie lässt sich diese Liebe leben – angesichts der begrenzten Zeit, die Nina und Clara bleibt?
Lebendig, berührend und voller Sehnsucht erzählt »Pizza Orlando« vom Wunsch, der eigenen Geschichte habhaft zu werden.
Auszüge des Manuskriptes wurden in den Literaturzeitschriften BELLA triste, Die Epilog und im Hamburger ZIEGEL veröffentlicht.
Der Text wird vertreten durch: zoralit
Held:innenhood
In Zusammenarbeit mit Julia Tielke und Maria Umbach
Stadtteilzentrum KroKus, Hannover, 2018
Residenz/Installation/Video/Performance
Kronsberg wird zur Held:innenhood, in der all die verschwundenen, vergessenen oder noch nie entdeckten Held:innen zu Hause sind. Meist sind es Held:innen des Alltags. In schrillem Outfit zieht Kronia durch den Stadtteil und kommt mit unterschiedlichen Frauen, die dort leben, ins Gespräch. In kurzen, Comic-ähnlichen Videos werden Kronias Abenteuer auf dem Kronsberg am Ende der Residenz in einer Ausstellung präsentiert. Die entstandenen Videos sind knallbunte Fenster, durch die wir hinter den Stadtalltag blicken und staunend besondere Frauen* und ihre Superkräfte entdecken.
To Comfort You, Nina
Absolvent:innenausstellung HFBK Hamburg, 2018
Installation/Keramik/Sound
Lügen
In Zusammenarbeit mit Charlotte Eifler, Gesine Hohman und Hilkje Kempka
Uferstudios, Berlin, 2017
Installation/Performance/Video
Überlügen. Auslügen. Lügenüben. Wir haben eine sensationelle Entdeckung gemacht, die euch den Hocker unterm Hintern weghauen wird. Das fehlende Puzzleteil ist gefunden. Wir laden ein an den Lügentresen und verwandeln Wasser zu wein. Spekulativ, digital, sportlich.
Eine Arbeit von cobratheater.cobra
Archiv für Schönheit und Verlust
In Zusammenarbeit mit Anne Brammen, Hilkje Kempka, Maria Umbach
Uferstudios/Parkaue Berlin, 2016 — 2017
Residenz/Installation/Performance
Ein Ort, an dem Geschichten des Verlusts gesammelt werden, ein Ort, an dem Abschiede gefeiert werden, ein Ort aus dem du schöner herauskommst als du hineingegangen bist.
Der Flohmarkt als Allegorie des Abschieds, bildet den Rahmen für einen Raum, der Labor und Schönheitsstudio in einem ist. Hier werden Verluste anonym aufgenommen, kategorisiert und archiviert, Hände gewaschen und Nägel lackiert. Es entsteht eine fragil schwebende Landkarte des Abschieds.
Ein Jahr später wird das Archiv geöffnet. In Zusammenarbeit mit der Nachbarschaft der Uferstudios Berlin entwickelt sich eine polyphone Soundcollage, die die gesammelten Verluste des Vorjahres in einer netzartigen Hörstation bündelt. Das Bild der Landkarte wird aufgegriffen und die unhierarchisch nebeneinander erklingenden Verluste ermöglichen ein besinnliches Hören unter freiem Himmel.
Eine Arbeit von cobratheater.cobra, entstanden im Rahmen von AUSUFERN